„Grenzen sind von Natur aus ungerecht“

mosaik-blog.at | In Zeiten wie diesen schwer vorstellbar: Aber Grenzen sind von Menschen gemacht. Und es gibt sie nicht schon immer. Doch woher kommen Grenzen? Wozu und vor allem wem dienen sie? Und wie kommen wir zurück zu einer Welt ohne Grenzen? mosaik hat im Rahmen der diesjährigen WIENWOCHE unter dem Motto „Über Grenzen, Schleichwege und Gemeingut“ die Grenzforscherin Bridget Anderson getroffen, um ihr diese und andere Fragen zu stellen. mosaik: Migration wird wie kein anderes Thema zur Zeit diskutiert. Aber worüber reden wir eigentlich, wenn wir »Migration« sagen? Bridget Anderson: Grob gesagt, der „Migrant“ ist weder Uniprofessor oder Banker noch Fußballer. Der Migrant wird als arme Person dargestellt. Dazu haben Wissenschaft ebenso wie Medien und Politik beigetragen. Daher kann es unter bestimmten Umständen hilfreich sein, über Mobilität anstatt über Migration nachzudenken. Jedenfalls müssen wir anerkennen, dass die Möglichkeiten von Mobilität unterschiedlich verteilt sind: Manche Menschen sind mobil, während andere…

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