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EuroMayDay

MDbannerhaende»MayDay! MayDay! Wir sind das Prekariat! Auf Abruf verfügbar, nach Belieben auszubeuten und kündigbar nach Lust und Laune: Wir sind wendige JongleurInnen unserer Jobs, wahre Schlangenmenschen der Flexibilität. Aber seid auf der Hut: Wir sind drauf und dran, unsere prekären Kämpfe zu vernetzen!« (Mehr…)

Mayday! Mayday! Wir sind das Prekariat!

Unter diesem Slogan startet auch in Wien die 1. EuroMayDay-Parade. Über 10 Jahre ist es her, seitdem mit dem EuroMayDay der letzte Versuch gestartet wurde, eine branchenübergreifende und transnationale Organisierung zu initiieren. Diese Aktivitäten der Prekären breiteten sich von Italien, über Spanien schließlich ab 2005 auch nach Österreich aus. Prekär Beschäftigte aus unterschiedlichen Ländern und Branchen gingen mit Erwerbslosen gemeinsam auf die Straße, machen sich selber und die eigenen Anliegen sichtbar und kämpfen für die eigenen Rechte, so lautete das Konzept.

In Österreich versuchten die EuroMayDay-AktivistInnen auch in die etablierten Gewerkschaften zu intervenieren. So etwa mit der gemeinsam mit der GPA-djp durchgeführten Tagung »Let’s Organize! Tagung zu (Selbst-)Organisierungspraxen im Kontext gegenwärtiger Prekarisierungsprozesse. Für den Kampf um gleiche soziale Rechte für alle!« am 29. und 30. März 2007. Bemerkenswert ist, dass in Österreich auf der Tagung zum ersten Mal Organizing-Konzept vorgestellt und öffentlich diskutiert wurden.

Auf www.protestmedia.net findet sich das europaweite EuroMayDay Archiv. Unter www.euromayday.org die zentrale Website und auf www.euromayday.at eine Sammlung der Aktivitäten in Österreich.

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