Wie sieht der Arbeitsmarktzugang von Asylwerber*innen in Österreich aus? Dürfen Asylwerber*innen eine Lehre machen? Wo finden Asylwerber*innen überhaupt Beschäftigung? Was ist Saisonarbeit? Was regelt der sogenannte Bartenstein-Erlass? Welche Konsequenzen hat eine Erwerbsarbeit für den Bezug der Grundversorgung? Welche Auswirkungen hätte ein unbeschränkter Arbeitsmarktzugang für Asylwerber*innen? Und welche Positionen vertreten die Sozialpartner*innen?
Eine Orientierungshilfe in der aktuellen Diskussion um den Arbeitsmarktzugang von Asylwerber*innen, die die Absurdität kaum überwindbarer Zugangsbeschränkungen weiter sichtbar machen und einen Beitrag zu lange überfälligen Veränderungen leisten soll: Für einen uneingeschränkten Zugang zum Arbeitsmarkt! Die FAQs wurden erstellt in Kooperation mit asylkoordination österreich, Beratungszentrum für Migranten und Migrantinnen und helping hands.
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IKEA setzt Subunternehmen ein, die Arbeiter*innen im IKEA-Zentrallager ausbeuten. Diese – vorwiegend Migrant*innen – organisieren sich und streiken. IKEA antwortet mit Kündigungen. Solidaritätsaktionen in ganz Italien. Polizeigewalt gegen Streikende.
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Wir – die Initiative Abfallberatung – sind eine Gruppe von rund 30 AbfallberaterInnen, arbeiten aber nicht in einem Angestelltenverhältnis für die Stadt Wien, sondern mit Gewerbeschein. Die MA 48 lässt uns seit vielen Jahren mittels Werkverträgen als Selbständige arbeiten. Die Verträge, die wir mit der MA 48 haben, entsprechen allerdings nicht einem fairen Arbeitsverhältnis, eigentlich sollten wir alle angestellt sein. Unsere Werkverträge weisen auf eine Umgehung eines regulären Dienstverhältnisses zur Stadt Wien hin – sind wir doch in die Organisation der MA 48 eingebunden – und da wir sie immer wieder befristet bekommen haben könnte es sich sogar um sogenannte „Kettenvertrags-Arbeitsverhältnisse“ handeln.
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Das PrekärCafé ist ein Kollektiv von Aktivist*innen aus verschiedenen Zusammenhängen, das 2008 aus der Wiener EuroMayDay-Bewegung heraus entstanden ist. Wir setzen uns mit dem Thema Prekarisierung, d. h. mit der zunehmenden Verunsicherung unserer Arbeits- und Lebensverhältnisse auseinander. Im Zentrum unserer Aktivitäten steht dabei die Frage, wie vor diesem Hintergrund Prozesse der solidarischen Unterstützung und (Selbst-)Organisierung aussehen können. Für die theoretische Debatte dieser und ähnlicher Fragen wollen wir Räume schaffen, aber auch praktische Antworten finden und kollektive Strategien entwickeln.
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wien prekär ist eine vom Prekär Café zusammen gestellte exemplarische Sammlung von Erzählungen zu Prekarisierung und Organisierung. Im Zentrum steht das bedingungslose Grundeinkommen als konkrete Utopie.
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